

Wer sind wir?
Ich heiße Anna, bin 45 Jahre alt und arbeite seit 2024 als Tripsitterin und Psychotherapeutin.
Ich werde von einer grundlegenden Neugier und einer starken Lebensenergie angetrieben und fühle mich am wohlsten, wenn ich erforschen, erfahren und in die Tiefe gehen darf. Philosophie, Menschlichkeit und die größeren Zusammenhänge des Universums gehören seit Langem zu meinen wichtigsten Interessensgebieten. Für mich ist die Welt mehr als das, was wir unmittelbar sehen können, und viele der wichtigsten Fragen des Lebens liegen außerhalb unseres gewöhnlichen Alltagsbewusstseins.
Ich bin in den 1980er-Jahren auf einem kleinen Bauernhof in Mittelschweden aufgewachsen, umgeben von Natur, Tieren und einem vielfältigen Familienleben. Mit einer norwegischen Mutter, einem finnischen Stiefvater und Geschwistern mit unterschiedlichem kulturellem und ethnischem Hintergrund wurde ich früh mit Fragen nach Identität, Zugehörigkeit, Kultur und menschlicher Vielfalt konfrontiert. Diese Kindheit hat sowohl mein Menschenbild als auch meinen fachlichen Blick geprägt.
Im Erwachsenenalter habe ich in mehreren Ländern gelebt, unter anderem in England und Norwegen, und ein Leben geführt, das von Reisen, Erfahrungen und Erkundung geprägt war. Das gab mir Raum, meine eigene Identität zu finden, und zugleich entwickelte ich einen tiefen Respekt für unterschiedliche Kulturen, Weltanschauungen und Weisen, Mensch zu sein.
In unserer modernen Gesellschaft erlebe ich, dass das Menschsein an sich oft als unzureichend betrachtet wird. Leistung wird höher bewertet als Authentizität, und viele verlieren den Kontakt zu dem, wer sie wirklich sind. Ich möchte dazu beitragen, die Akzeptanz des Menschlichen wieder zu stärken. Meiner Ansicht nach entsteht viel Leid, wenn wir versuchen, etwas anderes zu sein als das, was wir eigentlich sind. Wir sind nur Menschen. Und wir tun, was wir können.
Mein Weg in die Psychotherapie und in die psychedelische Arbeit ist sowohl fachlich als auch persönlich verankert. Vor meinem Psychotherapiestudium arbeitete ich über zwölf Jahre im Gesundheitswesen, vor allem in der Psychiatrie und in der Arbeit mit Suchterkrankungen. Parallel zum Studium begann ich, Psychedelika und ihre Rolle in menschlichen Kulturen zu erforschen – angetrieben von einem anhaltenden „Warum“. Wie konnte etwas so zutiefst Menschliches, Historisches und Natürliches in der modernen Zeit so stark stigmatisiert werden?
Die letzten Jahre waren geprägt von Vertiefung, Selbststudium und praktischer Erfahrung in der psychedelischen Psychotherapie. Jeder Prozess hat mir mehr Klarheit, ein tieferes Verständnis und eine wachsende Demut gegenüber der Arbeit gebracht, die ich ausübe.
Ich empfinde diese Arbeit als meine Berufung – und als eine Entscheidung, die Mut erfordert. Ich habe mich für eine Praxis entschieden, die umstritten und unsicher ist, die jedoch meines Erachtens ein großes Potenzial für Einsicht, Integration und Heilung birgt. Meine Rolle ist es nicht, Antworten oder Rezepte zu geben, sondern eine sichere, klare und präsente Begleiterin für Menschen zu sein, die ihre eigene Wahrheit erforschen möchten. Wie ich dir helfen kann, weißt nur du. Deine Entscheidungen, deine Grenzen und dein Weg gehören dir. Meine Intention ist es, dich durch Neugier, Unsicherheit, Herausforderungen – und manchmal auch durch Schmerz – hindurch zu begleiten.
Ich arbeite auf der Grundlage eines ganzheitlichen Menschenverständnisses, in dem das Körperliche, Mentale und Spirituelle als untrennbar miteinander verbunden gesehen werden. Authentizität und Echtheit sind Grundwerte meiner Arbeit und Leitlinien sowohl für meine Praxis als auch für mein Leben.
Ich biete individuell angepasste Sitzungen in Norwegen und Schweden an – entweder an einem neutralen Ort oder in naturnaher Umgebung bei mir zu Hause. Ab Herbst 2026 plane ich zudem Retreats mit besonderem Fokus auf Psychotherapie und die Integration von Einsichten in den Alltag.
All love / ganz viel Liebe.